Ein Philosoph sitzt vor einem Berg und sieht eine Möwe im Wind. Martin Hägglund hatte offenbar viel Zeit. Und damit ist er in seiner Diktion ein sehr wohlhabender Mensch. Warum sein Buch vor dem Geld erst vom Glauben handelt, fragen wir uns. Ein paar Erklärungen führen vom Glauben zum Geld. Da er aber eigentlich zur Zeit will, bleibt es etwas rätselhaft. Das Buch hätte ohne große Verluste auch halb so lang sein können. Dann kämen wir allesamt schneller zu Weber, Marx, Kant und Knausgård. Aber wozu die Eile? Nur weil die Zeit stetig verrinnt, muss man sie ja nicht gleich verschwenden. Wir beugen uns also der Textgrundlage, lesen aber heute etwas mehr aus dem Text heraus, als der Autor hineingeschrieben hat. Darüber hinaus geht es heute um den Wertewandel in der Musik, Andrew Hubermans Protokolle und wer sich nicht an sie hält (er selbst natürlich). Wir reden über gute Historien-Dissertationen und schlechte Romane und fragen uns, was die EZB eigentlich macht. Außerdem sagen wir euch, dass wir am 24. August abends im sommerlichen Frankfurt auf der Bühne sind und dass ihr hier die Tickets dafür kaufen könnt.
Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.
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Die härtesten Debatten, die sich führen lassen, drehen sich wahrscheinlich darum, wie man seine Zeit gut verbringt. Die Bandbreite für entspannte Stunden reicht nämlich nicht nur von Sauna-Wellness bis Gaumensex, sondern manche Leute robben gerne durch den Wald, den sie nicht kennen, was es spannend macht, dann weniger Tiere zum Töten zu finden, als man blutig plante. Solche Sachen klärt Christian Lindner in seinem Podcast. Dass nebenan der Krieg tobt, wird nur indirekt, dafür deutlich mitbesprochen. Wir hören uns das an und reden über alle daran angegliederten Themen, zum Beispiel die Taurus-Angelegenheit. Die Regierung hat ihr neues Rentenpaket vorgestellt. Ulrich Schneider hat das Maß der Armut umrissen. Die CDU erklärt, dass Deutschlands Arbeitsverweigerer unsere Schicksalsbestimmer sind. Außerdem sagen wir euch, dass wir am 24. August abends im sommerlichen Frankfurt auf der Bühne sind und dass ihr hier die Tickets dafür kaufen könnt.
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Was ist noch wirklich und wahr in dieser unwirklichen Welt? Wir sind heute auf der Suche nach dem Menschlichen, dem Gefühlvollen und der Liebe, so nah, wie man an sie herankommt. Der Weg ist natürlich paradox: Je unkomplizierter er scheint, desto weiter führt er uns. Der Kampf führt nur ins Nirgendwo. Wir schauen uns an, wie wir den Kampf mit der Arbeit ins Digitale verlagern. Man pendelt und vergräbt sich im Nahverkehr in der virtuellen Mine. Und nach Feierabend geht man aufs Date. Die Regeln: keine. Man kommt an, bestellt ein Warm-up, lässt sich zum Tisch geleiten und versucht, die eigenen Ansprüche im Zaum zu halten. Fertig ist die Laube, oder das Einfamilienhaus mit Traumfrau/-mann und Kindern. Seid nachträglich dabei, wir haben die Dinge in lediglich zwei Stunden mit euch in Frankfurt abgehandelt.
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